Erweiterung der "Offenen-Ganztags-Grundschule" in Leopoldshöhe
Klaus Fiedler: "Grundschule-Süd nicht benachteiligen"!!
In den letzten Jahren ist der Bedarf an Kinderbetreuungen an Grundschulen vor und nach dem Unterricht erheblich gestiegen.
Um dem Rechnung zu tragen, hat die CDU-Fraktion in Leopoldshöhe bereits im März 2006 beantragt, die Betreuungsmöglichkeiten an der Grundschule Nord um 25 weitere Plätze aufzustocken.
Im Verlauf der Diskussion stellte sich heraus, dass auch an der Grundschule Süd in Asemissen der Betreuungsbedarf jährlich stark ansteigt und in absehbarer Zeit, wie im Norden, bis zu 75 Kinder betreut werden müssen.
Hierfür sind jedoch zunächst die räumlichen Gegebenheiten anzupassen, damit die Betreuung den eigentlichen Schulunterricht nicht stört.
Hierzu erarbeitete die Gemeindeverwaltung zwei mögliche Raumkonzepte: eine große Lösung und eine kleinere.
Die kleinere Lösung ist zwar günstiger und würde neben der schulischen Nutzung des Schulgebäudes auch die weitere Nutzung durch die AWO- Seniorengruppe, einen Gesanverein, die VHS und einer Selbsthilfegruppe gewährleisten, wird aber von der Schulleitung abgelehnt.
Frau Kropp, Leiterin der Grundschule Süd, machte im Ausschuss deutlich, dass die kleine Lösung den normalen Schulbetrieb belästige, da z.B. die vorgesehenen Räume derartig schlecht schallisoliert sind, dass die Klasse in Parterre den Unterricht kurzfristig unterbrechen müsste, wenn die im ersten Stock mit den Stühlen rückte.
Förderantrag auf Grundlage der großen Lösung ergänzen
"Unsere Kinder" meint CDU-Fraktionsvorsitzender Klaus Fiedler, "sind einem starken Leistungsdruck ausgesetzt. Dies lässt die Anforderungen, die Eltern, aber auch alle anderen Beteiligten an die Schule stellen, enorm ansteigen. Daneben wird es künftig keine Schulbezirke mehr geben. Die Eltern können sich die Grundschule für ihre Kinder frei aussuchen. Vor diesem Hintergrund gebietet es die Fairness, die beiden Grundschulen in unserer Gemeinde gleich gut auszustatten, was nach Aussage der unmittelbar Betroffenen nur durch die große Lösung möglich ist".
Die CDU-Fraktion begrüßt daher ausdrücklich den Beschluss des Schulausschusses, den bereits gestellten Förderantrag auf der Grundlage der großen Lösung zu ergänzen, damit bereits jetzt sicher gestellt werden kann, dass die unbedingt benötigten Landesmittel für den Umbau nicht einer anderen Schule zu Gute kommen. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass die Verwaltung die notwendigen Unterlagen in den nächsten Tagen bei der zuständigen Behörde einreicht. "Ich werde nach den Schulferien diesbezüglich mit dem Bürgermeister Kontakt aufnehmen und mich nach dem Fortgang der Angelegenheit erkundigen", versprach Klaus Fiedler.
Selbstverständlich muss aber gleichzeitig dafür gesorgt werden, dass z.B. die Seniorenbetreuung durch die AWO einen ordentlichen Raum erhält, um ihre Treffen an einem Nachmittag in der Woche auch weiterhin durchführen zu können. Erste Gespräche hierzu führte Dirk Kahler, Mitglied des Schulausschusses und CDU-Ratsmitglied, bereits während der laufenden Ausschussitzung.
"Ich kenne viele der betroffenen Senioren bereits seit mehr als 20 Jahren und die kennen mich" so Kahler. "Viele haben selbst Enkel oder Urenkel in der Grundschule Süd und wollen, dass denen die beste Ausbildung zuteil wird. Ich stelle mich gerne als Vermittler zur Verfügung und werde versuchen, mit den Senioren in Asemissen eine für alle gerechte Lösung zu finden. Ich bin sicher, dass wir die Grundschule Süd so umbauen können, dass sie weiterhin Leistungs- und Wettbewerebsfähig bleibt, ohne dass die Seniorenarbeit leiden muss. Alt und Jung in Asemissen gehören zusammen und werden in dieser Sache an einem Strang ziehen"!
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