CDU Leopoldshöhe begrüßt die Neugestaltung der Rathausfassade,
hält eine kostspielige Erweiterung des Rathauses jedoch für unnötig !
Der Fraktionsvorsitzende der CDU- Ratsfraktion in Leopoldshöhe, Klaus Fiedler, begrüßt die Bemühungen der Verwaltung hinsichtlich der Neugestaltung der Rathausfassade ausdrücklich.
Die Fassade des Leopoldshöher Rathauses ist aufgrund ihres Alters und des asbesthaltigen Verkleidungsmaterials ohne Zweifel sanierungsbedürftig. Außerdem entspricht die Fassade nicht mehr den heutigen energetischen Anforderungen. „Hier“ so Fiedler, „ besteht dringender Handlungsbedarf, wenn auch die Gesamtkosten in Höhe von geschätzten 1,8 Mio Euro ein grosser „Happen“ für unsere Gemeinde sind“.
Derzeit findet zur Klärung der Einzelfragen ein von allen politschen Parteien gewünschter und unterstützter Architektenwettbewerb statt.
Rathausausbau derzeit nicht notwendig !
In diesem Zusammenhang überlegt die Verwaltung, das Rathaus um Büroräume (Aufstockung mittels eines Würfels) zu erweitern. Die Kosten für eine Erweiterung inkl. Ersteinrichtung würden sich nach ihrer Schätzung auf ca. 215.000 € belaufen.
Die CDU sieht nach Einsicht der Raumpläne allerdings keine Notwendigkeit für eine Erweiterung, da bei sinnvoller Ausnutzung der Rathauskapazitäten ausreichend Platz zur Vergfü-gung steht.
Das von der Verwaltung vorgelegte Raumkonzept zeigt gute Ansätze, bezieht aber gemein-defremde Verwaltungseinheiten mit ein. So soll die ARGE (Arbeitsgemeinschaft: Lippe pro Arbeit gGmbH als Tochtergesellschaft des Kreises Lippe und der Agentur für Arbeit Detmold), vertreten durch 2 Mitarbeiter, unbedingt im Rathaus untergebracht werden. „ Hier müssen alle Beteiligten an kostensparenden Lösungen arbeiten“, meint der CDU-Vertreter im Arbeitskreis „Rathaussanierung“, Dirk Kahler. „ Es ist nicht akzeptabel, dass die Einwohner unserer Gemeinde über 200.000 Euro aufbringen sollen, nur um eine Tochter des ehemaligen Arbeitsamtes unterzubringen“. Auch die CDU ist dafür, die ARGE in räumlicher Nähe zum Rathaus unter zu bringen. Dies wäre aber auch zu realisieren, indem die ARGE vorhandene Räumlichkeiten in der Nähe des Rathauses anmietet.
„Viele in Leopoldshöhe haben die häufigen Umstrukturierungen beim ehemaligen Arbeitsamt in den letzten Jahren verfolgt. Es ist, auch nach Aussage der zuständigen Ministerien, nicht ausgeschlossen, dass dieser Prozess in den nächsten Monaten fortgeführt wird. „ Wenn wir das Rathaus ausbauen“, meint Kahler, „ laufen wir Gefahr für die Gemeinde Leopoldshöhe teuren Büroraum zu schaffen, den die ARGE dann gar nicht mehr nutzen kann, weil sie vielleicht gar nicht mehr oder zumindest in geringerem Umfang existiert“.
Abschließend appelliert Klaus Fiedler deshalb an alle Beteiligten:
Wenn wir, wie in den vergangenen Monaten geschehen, teilweise drastische Einspraungen von unseren Mitbürgern, Vereinigungen und Vereinen einfordern, müssen wir beim Rathaus mit gutem Beispiel vorangehen und sparen, wo immer es geht“!
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