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Montag, den 07. Mai 2012 um 13:01 Uhr

Neue Ausgabe der CDU auf der Höhe online

 

 

Die neue Ausgabe der CDU auf der Höhe finden Sie ab sofort unter dem Menüpunkt " CDU auf der Höhe" online! alt

 

 
Samstag, den 17. Dezember 2011 um 09:31 Uhr

Auch die Sportförderung gehört auf den Prüfstand!

Finanzielle Situation der Gemeinde erfordert Einschnitte in allen Bereichen

Der Kooperation CDU/ B90-Die Grünen/ FDP ist schon klar, dass es mit viel Emotionen verbunden ist, wenn liebgewordene Gewohnheiten in Frage gestellt werden und dann auch noch mit Verzicht verbunden ist.

Wir waren uns bewusst, dass unsere Vorschläge bei den Sportvereinen nicht auf Begeisterung stoßen werden. Trotzdem ist die Reaktion des Gemeindesportverbandes (GSV) (Stellungnahme v. 30.11.11) zu unseren Vorschlägen erschreckend. Wir stellen fest, dass zwar mit viel Kraft und Energie um jeden Cent gekämpft wird – aus durchaus nachvollziehbaren Gründen, die Haushaltslage der Gemeinde aber völlig ignoriert wird. Es scheint am GSV ganz vorbeizugehen, dass wir nicht nur in Leopoldshöhe, sondern auch in Lippe, NRW, Deutschland und international in einer desolaten Finanzsituation stecken. Dies hat Konsequenzen auch für Leopoldshöhe - und damit auch auf die Vereine.

Wenn dann von GSV –Seite zu lesen ist, dass wir uns unter Sportvereinsaktivitäten nichts anderes als „ fröhliche Trinkgelage“ vorstellen, dann macht das zwar einen Superaufmacher in der lokalen Presse, ist aber einfach nur eine bösartige Unterstellung und geht vollkommen am Thema vorbei.

In den vergangenen Monaten hat die Kooperation mittels Unterstützung der Verwaltung viele Daten zusammengetragen und sich intensiv damit auseinandergesetzt. Aus den Daten wurden zwei Dinge sehr deutlich: Es gibt ein Ungleichgewicht bei der Förderung der Vereine in der Gemeinde Leopoldshöhe und die Kosten für die gemeinde-eigenen Vereinshäuser sind in den letzten Jahren völlig aus dem Ruder gelaufen. Die Verträge für die TuS-Vereine neu zu gestalten, ist ein wichtiger Eckpfeiler, um mehr Gerechtigkeit zu schaffen und die Ausgaben unter Kontrolle zu bekommen. Keine einfache Aufgabe, das wissen wir.

Die Gegebenheiten der Sportplätze und Vereinsheime der drei TuS- Vereine sind einfach sehr unterschiedlich. Dies war aber bei den Gesprächen im AK der Kooperation immer auch Gegenstand und ist selbstverständlich auch in dem Entwurf berücksichtigt worden. Bevor laut Vorwürfe erhoben werden, sollte man unseren Vorschlag erst einmal genau anschauen, und sich erklären lassen, was vielleicht nicht auf den ersten Blick verständlich ist. Dann würde z.B auch dem Vorsitzenden des GSV, Herrn Brinkmann, auffallen, das in den Entwurf sehr wohl die Sondersitzuation Bexterhagens, auch die Nutzung durch Dritte, berücksichtigt worden ist und dass der höhere Anteil pro Mitglied der Tatsache geschuldet ist, dass der TuS Bexterhagen über das größte Sporthaus, aber die niedrigste Mitgliederzahl aller drei „TuS-Vereine“ verfügt.

Da auch wir als Koop erkennen müssen, dass die Zeit nicht ausreichend war, um die betroffenen Vereine früh genug in den Diskussionsprozess einzubeziehen, ist der jetzt eingeschlagene Weg richtig, gemeinsam in den nächsten Monaten eine Lösung zu finden. Wir erwarten aber von den Vereinen, dass wir nicht nur einen „ Pakt für den Sport“ schmieden, sondern dass es auch ein „Pakt für Leopoldshöhe“ wird.

 
Asemisser Stau
Dienstag, den 15. November 2011 um 12:47 Uhr

 Asemisser Stau erstickt die Kommunen

Oliver Wittke warnt vor Baustopp der B66

Er machte sein Versprechen wahr und besuchte Verkehrsbrennpunkte in Lippe: Der Generalsekretär der CDU - NRW und ehemalige Verkehrsminister Oliver Wittke (CDU). Sinn seines Besuchs war, die lokalen und regionalen Probleme kennenzulernen. Dazu wurde er u. a. begrüßt von Siegfried Habicht, Vorsitzender der CDU Leopoldshöhe und des Verkehrsausschusses der Gemeine Leopoldshöhe, und Axel Meckelmann, Vorsitzender der CDU - Ratsfraktion Leopoldshöhe.

 

Die Menschen in Asemissen und die Verkehrsteilnehmer leiden gleichermaßen unter den unzureichenden Bedingungen einer völlig überlasteten Kreuzung am ehem. Scherenkrug. Fraktionsvorsitzender Axel Meckelmann beschrieb die Folgen sowohl drastisch als auch realistisch: "Mancher möchte wegziehen, Immobilien verlieren an Wert, Menschen sind verzweifelt."

Zur aktuellen Situation aus Landessicht formulierte Oliver Wittke: "Wenn der Beschluss vorliegt, soll aber nicht gebaut werden, sondern zunächst geprüft und abgewartet werden. Baut man nicht, kann man den Beschluss nach kurzer Zeit regelrecht in die Tonne kloppen, weil die Daten nicht mehr passen." Damit sei zu befürchten, dass der Knotenpunkt in Asemissen ebenso wenig gebaut werde wie die Ortsumgehung in Helpup. Damit sei am Scherenkrug der vordringliche Bedarf einwandfrei festgestellt worden.

Gerade weil es auf der A2 immer wieder Probleme gibt, suchen viele LKW aus dem Bereich Oldentrup und Hillegossen, die zur A33 in Richtung Paderborn fahren wollen, die Abkürzung über die B66 und die Tunnelstraße zur A33 bei Schloß Holte - Stukenbrock und sparen dabei sogar noch die ansonsten fällige Maut.

Oliver Wittke versteht nicht, dass angeblich fehlende Finanzmittel das Projekt verhindern sollen: "Als wir von Rot-Grün übernommen haben, konnten wir die Bundesmittel für den Straßenbau gar nicht alle verbauen, weil nicht genügend Projekte baureif planfestgestellt waren."